2. Erste Handlungen

Nachdem du massenweise Inhalte konsumiert hast, entscheidest du dich für deinen Weg. Du lernst, wie du die ersten Schritte in dieser Branche gehst und welche Fertigkeiten benötigt werden. Du wirst aktiv in deinem Handeln.

Nachdem du gefühlt Millionen Stunden Videomaterial, Podcasts, Audiokurse und Bücher konsumiert hast, hast du dich dazu beschlossen, mit deinem gewählten Business Modell durchzustarten. Das war bei mir irgendwann so. Ich habe nach einer Fehlentscheidung, in einen Kurs Geld zu investieren, der mir nichts gebracht hat, einfach mein eigenes Köpfchen eingeschalten. Ich habe angefangen, mein großes Ziel im Business zu visualisieren… ich habe mich bereits in die Lage versetzt, dort am Ziel angekommen zu sein. Und das, was kommt, ist noch wichtiger: Lege dir deine nächsten konkreten Schritte fest, die du unbedingt angehen möchtest. Das kann ich dir nur ans Herz legen, denn das hilft dir ungemein. Du darfst dein Ziel nicht als komplettes Ungeheuer sehen, sondern musst das riesen Ungeheuer in kleine Mini-Ungeheuer machen. Diese kleinen Mini-Ungeheuer lassen sich dann besser bezwingen und so setzt du dir Step-by-Step deine Vision um und baust dein Business auf.

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Viel wichtiger ist noch: Denk nicht an den 8. Schritt, wenn du erst am 3. Schritt bist. Das kann nämlich sehr nach hinten losgehen und dann machst du dich mental nur noch mehr kaputt. Bei mir das nämlich am Anfang für kurze Zeit so. Ich habe die Risiken und Probleme des 8. Schrittes gesehen, obwohl ich erstmal gegen die Wand (den Herausforderungen) des 1. Schrittes fahren musste. Darüber nachzudenken, was in x Schritten auf dich zukommt, bringt dich nicht weiter. Denn dadurch verschwendest du zu viel Gehirnleistung und allgemeine Körperenergie in Sachen, die du momentan sowieso nicht beeinflussen kannst. Bleib lieber im Hier und Jetzt, denn dort spielt deine Musik – nicht in der Zukunft. Du schreibst deine Geschichte, dein Buch jetzt in der Gegenwart – ok?

Sei nicht zu streng zu dir und geh die Sache an. Denk nicht zu lange nach, denn je länger du darüber nachdenkst, desto mehr wirst du an deiner Aufgabe zögern und vielleicht sogar scheitern. Denn wenn du vorher noch nie im Business warst und jetzt anfangen möchtest, dann wirst du extreme Umstellungen haben. Wenn du vorher Arbeitnehmer warst und nun vielleicht selbstständig werden willst, dann ist das eine komplett andere Denkeinstellung. Du musst vielmehr Lösungsorientiert denken als Selbstständiger. Dadurch wirst du es am Anfang extrem schwierig haben. Aufgaben, die kinderleicht sind, siehst du zu deinem Startzeitpunkt noch als schwierig an. In zwei Monaten denkst du dann anders darüber. Nach dem Motto „das ist mittlerweile Kindergarten im Vergleich zu meinen jetzigen Aufgaben“. Denn du musst bedenken: Wir Menschen wachsen in unsere Aufgaben hinein. Je intensiver wir diese angehen, desto besser werden wir in ihnen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo du komplett selbstständig mit deinen neuen Herausforderungen und Problemen klar kommst, dem Stress-Level gewachsen bist und dann die ganzen Aufgaben ohne weiteres einfach angehst, bewältigst und meisterst. Das kannst du mir glauben. 😉

Hast du deinen Start im Business geschafft und wenn deine ersten Aufgaben erfolgreich waren, dann kommt langsam der Schneeball ins Rollen und du kommst in die 3. Phase. Ich nenne sie die „Do, Learn and Repeat„-Phase.