Dein Start in den Tag

In eines meiner vielen Beiträge erzähle ich dir bereits von meinem Arbeitstag als Unternehmer. Da ich sehr viele Anfragen per E-Mail bekam, möchte ich dir auf einer Extra-Seite nochmal erklären, warum dein Start in den Tag besonders wichtig ist.

Wie solltest du am Morgen aufstehen?

Dein Wecker klingelt bereits 06:00 Uhr in der Früh. Es ist Winter und draußen ist es kalt und noch dunkel. Daher drückst du auf deine Schlummertaste und schläfst wieder ein. Zehn Minuten später geschieht das Gleiche wieder. Das wiederholt sich noch einige Male bis du beschließt vor Schreck aufzustehen: 07:12 Uhr. Es ist Zeit zur Arbeit zu fahren, da du sonst zu spät ankommst. Eilig hüpfst du aus deinem Bett und rennst oder fährst zur Arbeit – voller Stress. STOPP.

Das ist der Punkt, an dem wir auf Anfang zurück gehen und nochmal analysieren, was wir falsch gemacht haben. Denn dein Start in den Tag ist sehr wichtig und fängt an, schlecht zu laufen, wenn du bereits die Schlummertaste drückst. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass du starke Rhythmus-Probleme bekommst, wenn du „nur noch 5 Minuten mehr“ schläfst. Denn durch das plötzliche radikale Aufwecken durch den ekelhaften Piepton deines Weckers wirst du aus deinem Schlaf wieder herausgerissen. Du drückst auf die Schlummerfunktion und fällst wieder sanft in deinen Schlaf. Nach einiger Zeit wirst du wieder herausgerissen und nun wiederholt sich der Prozess. Das ist nicht gesund und führt sogar zu Schlafstörungen am Abend.

schlaf

Es gibt zwei Methoden, wie du sofort aus deinem Bett kommst:

  1. Stelle dir deinen Wecker nur ein einziges Mal. Wenn dieser am Morgen klingelt, dann drückst du gar nicht erst auf die Schlummerfunktion – das erfordert am Anfang viel Übung, da du deine alten Gewohnheiten durchbrechen musst. Sobald der Wecker klingelt, stehst du mit maximalem Schwung auf und legst dich gar nicht erst wieder hin.
  2. Die zweite Methode ist es, statt dem herkömmlichen Wecker auf einen Lichtwecker zuzugreifen. Dieser hat den Vorteil, dass es keinen ekelhaften und aggressivmachenden Weckton gibt. Du wirst Schritt für Schritt durch das Licht aufgeweckt. Denn ein Lichtwecker simuliert einen Sonnenaufgang, wodurch dein Körper sich langsam darauf einstellen kann, dass es hell wird. Dadurch hast du deutlich mehr positive Laune am Morgen und wirst nicht sofort geweckt.

 

Nachdem du aufgestanden bist, empfehle ich dir, eine kalte Dusche zu nehmen. Es ist wichtig, dass du mindestens 60 Sekunden lang kaltes Wasser laufen lässt. Ansonsten bringt das nicht viel für deinen Kreislauf. Neben guter Haut, stärkt das Kaltduschen dein Immunsystem und kurbelt dich mit positiver Energie an.

Nun folgt das Wichtigste überhaupt: Das Frühstück. Du kannst meinetwegen das Mittagessen „verpassen“, aber ein gesundes und ausgewogenes Frühstück am Morgen versorgt dich mit ausreichender Energie für den Alltag. Verpasse niemals dein Frühstück und nimm dir immer mindestens 15 Minuten dafür Zeit, damit das Sättigungsgefühl wirkt. Zwischen 06:00 und 09:00 Uhr ist unser Stoffwechsel am aktivsten und daher ist es wichtig, in diesem Zeitraum etwas zu essen, was Gehaltvoll ist. In diesem Zeitraum stößt unser Gehirn ebenfalls sehr viel vom Stresshormon Cortisol aus. Dieses macht dich fit und wach und daher brauchst du zu dieser Zeit keinen Kaffee. Dieser würde durch das erhöhte Cortisol-Level seine Wirkung ziemlich schnell verlieren.

Beachte: Zwischen 12 und 13 Uhr sowie 16 und 17 Uhr ist der Cortisol-Level ebenfalls sehr hoch.

Warum ist Bewegung nun wichtig?

Bewegung am Morgen macht fit und wach. Zudem ist Bewegung allgemein wichtig und wird noch wichtiger, wenn du kaum Bewegung in deinem Berufsalltag hast. 😉 Nachdem du das weg hast, kannst du dich für Weiterbildung sorgen. Denn am Morgen und am Abend ist unser Unterbewusstsein am empfindlichsten und dort auch am Aufnahmestärksten. Nutze das aus und bilde dich weiter!

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